Heute gehe ich den Samples des Wu Tang Clans auf den Grund. Im Vordergrund steht diesmal natürlich das Debütalbum „Enter the Wu Tang (36 Chambers)“, das anfang der 90er Jahre eines der einflussreichsten Alben war und noch heute zu den besten Rapalben aller Zeiten zählt!
Aber auch einige Solo-Projekte der Wu Tang Member werden hier im Laufe des Jahres nicht verschont! Als nächstes habe ich vor, GZAs „Liquid swords“ genauer unter die Lupe zu nehmen…
Im habe für euch eine Playlist zusammengestellt, die zuerst den Wu Tang Song spielt und im Anschluss die Songs, von denen RZA die Samples „geklaut“ hat.
Hier das Wu Tang Clan Sample-Special weiterlesen
Kategorie: Jahr
25 Jahre Wild Style!
In diesem Jahr feiert der Film „Wild Style“ sein 25-Jähriges Jubiläum. Am 18.03.1983 wurde der Film zum ersten mal in New York im Kino ausgestrahlt. Am gleichen Tag schrieb Vincent Canby in der New York Times diese Review. Ich denke dieser Text aus dem Jahre 1983 ist interessant, denn er zeigt, wie der Film damals von der Gesellschaft angenommen bzw. aufgenommen wurde.
Rest in peace: Notorious B.I.G.!
Wieder einmal trauern wir um einen begnadeten Rapper: Am 9. März 1997 verstarb Notorious B.I.G., der mit bürgerlichem Namen Christopher Wallace hieß.
Biographie von Notorious B.I.G.
Update:
Ich habe nun eine Playlist der besten Songs von Biggie Smalls (eines der Akas von Notorious B.I.G.) zusammengestellt.
Hier gehts weiter mit Notorious B.I.G.!
Sample-Special (#2): Bob James – Nautilus
Eines der wohl meist gesampleten Lieder ist der Klassiker „Nautilus“ von Bob James. Bekanntestes Rap-Beispiel dürfte für viele Ghostface Killahs „Daytona 500“ sein. Hier eine kleine Zusammenstellung von Songs, die von „Nautilus“ gesamplet haben: Zunächst das Original, dann die „Kopien“!
Folgende Künstler haben sich davon „inspirieren“ lassen:
Main Source – Live at the BBQ (feat. Nas)
Tim Dog – I’ll Wax Anybody
Onyx – Throw Ya Gunz
Roots – Double Trouble
Ultramagnetic Mc’s – Delta Force One
Eric B. & Rakim – Let The Rhythm Hit ‚em
Ghostface Killah – Daytona 500
Jeru The Damaja – My Mind Spray
A Tribe Called Quest Clap your Hands
Slick Rick – Children’s Story
Eric B. & Rakim – Follow The Leader
Murs – Murray’s Revenge
Es ist interessant zu sehen, wie verschiedene Künstler auf unterschiedlichste Weise dieses Sample bzw. diese Vorlage benutzt haben! Teilweise muss man schon sehr genau hinhören, um das Sample zu entdecken.
Notiz am Rande: Auf “Live at the BBQ” von Main Source lieferte der damals gerade 18-jährige Nas seine ersten Strophen ab!
Weitere Tracks inklusive Hörproben findet ihr bei Sentenzas hiphop-compilations.
Mittlerweile gefällt mir das Original von Bob James besser als jedes Lied, das darauf aufbaut!
Happy birthday: Biz Markie – Goin' off
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Am 23.02.1988, also heute vor genau 20 Jahren, erschien das legendäre Debüt-Album Goin‘ off von Biz Markie, das die ebenso legendären Songs Nobody beats the Biz und Make the music with your mouth beinhaltet. Produziert wurde das Album von keinem Geringeren als Marley Marl. |
Auch wenn die Reime oftmals sehr einfach und teilweise leicht vorhersehbar waren, versprüht(e) Biz Markie eine derart ansteckende Fröhlichkeit und Freude, dass es heute noch Spass macht, seine Musik zu hören. Außerdem zählt er zu den besten Beatboxern weltweit (auch heute noch).
Daher meine Empfehlung: Biz Markie – Goin off (Doppel-CD)
Reinhören, genießen, kaufen! 😉
Sample-Special (#1): Kool G Rap – Ill street blues
In der Rubrik „Sample-Special“ möchte ich die Vorlagen für die besten Rapsongs aller Zeiten aufspüren und präsentieren. Den Anfang mache ich heute mit dem Klassiker „Ill street blues“ von Kool G Rap & DJ Polo.
Wer sich schon immer mal gefragt hat, woher die Klaviermelodie dieses Rapklassikers stammt, bekommt hier die Antwort: Es handelt sich bei dem Original um den Song „Get Out Of My Life Woman“ von Joe Williams aus dem Jahre 1966.
Ich stieß mehr aus Zufall auf diesen Song, denn ich hörte bei einem Kollegen den Song von Jamie Cullum – Get Your Way und wußte sofort, den Loop kenne ich doch! Eine kurze Recherche später hatte ich dann das Original gefunden…
Aber hört doch selbst mal rein, hier das Original „Get Out of My Life“ von Joe Williams and The Jazz Orchestra:
https://youtu.be/tpBdOmm35Sw
Und hier die „Kopie“ von Kool G Rap und DJ Polo:
Das ist aber noch längst nicht alles, auch andere Künstler haben sich bei diesem Track bedient, z.B.:
Big Daddy Kane’s – Very Special
Biz Markie’s – Funk is Back
Double XX Posse’s – Ruffneck
Doug E Fresh’s – Bounce
Funkdoobiest – I’m shittin on em
Jill Scott – Brotha
Main Source’s – How My Man Went Down in the Game
Pete Nice’s – Outta My Way Baby
Queen Latifah’s – Latifah’s Had it up 2 Here
Shabazz the Disciple’s – Party with a Tec
Skoolbeats’s – Outta My Way
Ultramagnetic MC’s – Woman Be Out
Jamie Cullum – Get Your Way
Bleibt die Frage, was ist besser, Original oder „Kopie“?
Ich denke, auch wenn Kool G Rap und DJ Polo den Großteil ihres Beats nicht selbst kreiert haben, haben sie mit „Ill street blues“ einen neuen Groove erzeugt, der für sich steht und sich nicht verstecken muss!
Was denkt ihr?
D-Nice – Call me D-Nice
So muss ein Raptrack klingen:
“Call me D-Nice” vom gleichnamigen Album aus dem Jahre 1990, erschienen bei dem legendären Label Jive.
Dieser Track ist auch in meiner Golden Age Video-Playlist enthalten!
Lordz of brooklyn – saturday night fever
Als erstes Video scheint mir kein anderes so gut geeignet wie dieses hier, enjoy 🙂
[youtube yDxTiVAzv1U]
