Silvester im NuSoul mit Aloe Blacc und Eizi Eißfeldt

Sylvester 2010: Aloe Blacc im NuSoul Ok, dieser Beitrag lauft zwar in der Kategorie „Event-Tipp“, doch in Wirklichkeit ist es genau das Gegenteil. Nachdem ich schon einige Male im NuSoul (in Frankfurt) war und immer eine andere Enttäuschung erlebt habe, war ich trotzdem an Silvester wieder dort, schließlich kamen Aloe Blacc und Eizi Eißfeldt (aka Jan Delay).
Was soll ich sagen, die beiden Jungs waren Spitze doch der Club ist immer wieder für eine Überraschung gut!
Die Message dieses Beitrags:
Ich rate euch dringend von dem Club NuSoul in Frankfurt am Main ab!!!!
Je öfter ich im NuSoul war, desto mehr wurde ich enttäuscht: Entweder war der Laden zum Einschlafen leer (Dinner at the Thompsons) oder so voll, dass man selbst mit 35 Euro teuren Silvester-Karten draußen in der Kälte stehen muss und hoffen muss, dass die Garderobe frei wird, damit man reinkommt. Das Problem war nämlich, dass plötzlich unerwartet viel mehr Besucher kommen (ist ja normal, wenn man im Vorverkauf 90 Prozent der Karten verkauft). Die Garderobe kann aber wohl nur die Kleidung für 80 Prozent der Besucher aufnehmen, so dass es zu jenem besagten Stau kommt.
Was lernen wir daraus? Gehe nie wieder in diesen Schuppen!
Doch bitte nicht falsch verstehen: Der Silvester-Abend im NuSoul war echt gut, da DJ Eizi Eißfeldt und Aloe Blacc zusammen die Crowd richtig gerockt haben. Das war aber auch der erste und einzige mal, dass ein guter DJ im NuSoul aufgelegt bzw. ein guter Artist performt hat und gleichzeitig die Bude richtig voll war (zumindest wenn ich da war).
Denn: die Betreiber scheinen es nicht zu kapieren oder die Euros vernebeln ihnen die Sicht… Ich weiß es nicht. Ist mir auch egal, früher war alles besser und damit meine ich das gute alte „Unity (und dabei vor allem den Samstagabend)“!!!!
Ein anderes mal wiederum geht mit der Hoffnung ins NuSoul, dass ordentlicher Rap gespielt wird (Unwissende würden jetzt fälschlicherweise von „HipHop“ sprechen), was einem der Türsteher auch bestätigt, zahlt 10 unverschämte Euro und darf sich dann den typischen Frankfurter Club-Scheiß anhören. Rap-Musik wird übergangsweise mal eingestreut oder im Schnelldurchgang 5 Songs á 30 Sekunden angespielt, damit das Motto des Abends „Music with Attitude“ auch umgesetzt wird. Danach läuft dann wieder 3 Stunden lang House-Bullshit-Was-auch-immer-Musik…
Sorry, aber einfacher kann man seine Credibility nicht verspielen!
ps.: Mir tut Aloe Blacc immer noch leid, dass er Silvester ausgerechnet im NuSoul verbringen musste und ich hoffe, dass er einen Großteil des Eintrittsgeldes als Entschädigung erhalten hat. Er hat besseres verdient.
Ach ja, hier noch ein Video von dem Silvester-Abend:

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4 Gedanken zu „Silvester im NuSoul mit Aloe Blacc und Eizi Eißfeldt“


 
  1. Good to know, im NuSoul war ich noch nie, und das wird sich wohl so bald nicht ändern 😉 Schade, im Unity war ich gern. Und viele Alternativen gibt’s ja nicht wirklich, oder?

    1. Alternativen gibt es leider in Frankfurt nicht wirklich, zumindest in Sachen Rap und insbesondere Golden Age Rap.
      Ab und an gibt es mal eine gute Party oder ein Konzert, aber seit das O25 auch nicht mehr ist, geht noch weniger… traurig!

  2. Du gehst in einen Frankfurter Club und hoffst das man Rap geschweige denn „Golden Age Rap“ spielt? Kein Wunder das du dich darüber aufregst 10€ für den Eintritt in einen Club zahlen zu müssen, wo der typische „Frankfurter Club Scheiss“ gespielt wird (wenn es denn einen typischen Frankfurter Club Scheiss gibt). Ich war übrigens selbst vor kurzem in dem Laden (Nu Soul) und da hat ein DJ Bow Tie aus Stuttgart aufgelegt. Musikalisch war das ziemlich frisch und ein entspannter Clubabend. Aber wahrscheinlich nicht Rap genug für dich. Mit der Einstellung hättest du selbst im damaligen Funkadelic nicht deinen Spass gehabt. Die Musik war damals top aber die Zeiten ändern sich. Und eines Tages wird vielleicht wieder vermehrt Rap am Start sein, der aber bestimmt nicht nach Jeru the Damaja klingen wird. Von daher wird es dir nicht erspart bleiben zu deinen bei Radio X aufgenommenen Rapshows abzuhotten und und auf „bessere Zeiten“ zu hoffen.
    Junge wach auf!

    1. Nun ja, vielleicht habe ich ein wenig übertrieben, obwohl ich natürlich über Jeru gefreut hätte 🙂
      Aber mal im Ernst: Es war einfach erschreckend und hatte mit Rap mal gar nix zu tun. Der Höhepunkt war dann aber das kurze Anspielen von Rapsongs (wenn überhaupt) gefolgt von irgendwelchen anderen Genres. Das hat mich einfach auf die Palme gebracht, denn ich hatte mir von der Veranstaltung etwas anderes erwartet (das ist der Knackpunkt an der Geschichte)!
      Vielleicht ist mein Musikgeschmack einfach zu speziell…
      ps.: Ich bin wach 😉

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