Sample-Special (#11): Herbie Hancock – Watermelon man

Der Komponist und Pianist Herbie Hancock sollte eigentlich den meisten Diggern ein Begriff sein. Für alle, die diesen Namen noch nie gehört haben shame on you!

Gehört hat sicher jeder schon mal den Song “Rock it” von Herbie und hätte ihn auch gerne mal live erlebt wie hier.

Ein anderes sehr bekanntes Stück von Herbie Hancock ist “Watermelon man”. Nach dem wohl bekanntestem Teil, dem Intro (das mancher auf der Flasche nachspielen kann), kommt ab ca. 1:18 die am häufigsten gesamplete Stelle:

Herbie Hancock – Watermelon Man

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Diese Songs benutzen ein oder mehrere Samples von Herbies “Watermelon Man”:

  • Amon Tobin – „Chomp Samba“
  • Born Jamericans – „State of Shock IV“
  • Breeze – „Steady Tryin to Flow. . .“
  • Diamond Shell – „Captain Speakin'“
  • Digable Planets – „Escapism (Gettin‘ Free)“
  • Disposable Heroes of Hiphoprisy – „Famous and Dandy“
  • Funky Aztec – „Don Quixote“
  • Kings of Swing – „2 Minutes of Funk“
  • LL Cool J – „1-900-LL-Cool-J“
  • Organized Konfusion – „Open Your Eyes“*
  • Original Flavor – „Gumdrops“
  • Out of Eden – „Lovely Day“
  • Rascalz – „Really Livin'“
  • Schoolly D – „Here we Go Again“*
  • Schoolly D – „Smoke Some Kill“
  • Shaq – „I Hate to Brag“
  • Style – „Pray for Death“
  • Super Cat – „Dolly My Baby“
  • Ultramagnetic MCs – „You got to Feel It“
  • US3 – „Eleven Long Years“
  • Young Black Teenagers – „Looney Toonz“
  • Feinkost Paranoia – „Süße kleine Maus“

Aus Deutschland fällt sicher einigen beim Hören dieser Song hier ein: Feinkost Paranoia – “Süße kleine Maus”. Ich bin mir sicher, dass die Jungs sich das von LL Cool J – “1-900-LL-Cool-J” abgekupfert haben…

Weitere Links zu Herbie Hancock:
Offizielle Webseite
Herbie Hancock bei Allmusic
Biographie von Musicianguide

Dusty Fingers: Mayer Hawthorne

Heute machen wir uns mal wieder die Finger staubig, in dem wir jemandem beim Platten diggen zu sehen. Da fällt mir ein, ich muss unbedingt meine Platten mal wieder sortieren… zurück zum Thema:
Manche halten Mayer Hawthorne ja für die männliche Konkurrenz von Amy Winehouse von Stones Throw. Mir war er jedenfalls bis heute nicht bekannt, seine Musik bzw. sein Gesang ist mir auch noch etwas fremd… je mehr ich höre, desto mehr gefällt mir seine Musik. Naja, jedenfalls scheint er ein eifriger Plattendigger (und das steht hier im Vordergrund):

Quizfrage: Welche Lieder laufen im Hintergrund des Videos?
Ich habe kurz mal Gwen McCrae mit Funky Sensation gehört, aber was gibt es noch zu hören?
via Yourstru.ly

DJ Funktuals Top 10 HipHop-Samples

Dieses Video ist nicht nur wegen seines Inhalts sehenswert, nein, vor allem die Art und Weise wie DJ Funktual begeistert seine “Show” abliefert, ist wirklich amüsant und erfreut das Herz eines jeden Plattendiggers. Man spürt förmlich seine Leidenschaft für Musik und ohne das man es merkt, überträgt sie sich innerhalb kürzester Zeit auf den Betrachter… allein der Eröffnungswitz macht Harald Schmidt ernsthafte Konkurrenz!
Besser kann man “kicking knowledge in a funny way” nicht praktizieren:
„DJ Funktuals Top 10 HipHop-Samples“ weiterlesen

Bericht über Stones Throw im Spiegel

Sensationell, was ich da so bei Spiegel Online so über Peanut Butter Wolf und sein Label Stones Throw lese:

1989 war der junge weiße Vorort-Nerd aus San Jose mit Partner Charizma erstmals als HipHop-Produzent in die Öffentlichkeit getreten. Vorher hatte er daheim schon jahrelang primitive Mixtapes geschnitten. Nun kam er bei der Plattenfirma von Organized Konfusion und DJ Shadow unter, teilte mit Stars wie House Of Pain, Nas und The Pharcyde die Bühne und durfte Kool Keith produzieren. 1996 sah der zum Peanut Butter Wolf – der Namen stammt aus einem Kinder-Comic – umgetaufte HipHop-Enthusiast viele der Qualitäten, wegen denen er die Musik einst geliebt hatte, den Bach runtergehen: HipHop war Pop geworden. Und anstelle von Experimentierfreude regierte das Auswalzen Chart-erprobter Beats.
Also gründete Manak das Label Stones Throw: Seinen Acts wie Lootpack, Quasimoto, Dudley Perkins oder J Dilla stellte er einen künstlerischen Freibrief aus. „Ich sammle missratene Musiker“, scherzte er mal. Doch viele Querschläger profitierten von seinem enzyklopädischen HipHop-Wissen und seiner Gier nach Originalität, und stiegen wie J Dilla gar in den Olymp der meist-geschätzten und kopierten HipHop-Produzenten auf.
Bis heute liefern die Nonkonformisten von Stones Throw die aufregendsten Alternativ-Modelle zum Mainstream schwarzer Musik: Madlib etwa mit seinen „Beat Konducta“-Alben. Hier kollidieren musikalische Welten von Bollywood bis karibischer Funk, schafft der Vinyl-Junkie selbst wieder neue Sample-Vorlagen für den HipHop der Zukunft – und das ganz ohne Computer. „Das wäre mir zu einfach“, erklärte Produzent Madlib in einem der seltenen Interviews mit ihm, „mit Computer kann jeder wie jeder andere klingen. Ich benutze ja auch grundsätzlich kein Internet: Wer mit mir kommunizieren will, muss mir schon in die Augen schauen“.

Quelle: Spiegel Online
Passend dazu habe ich direkt nochmal mein Lieblingssong von Charizma & Peanut Butter Wolf eingestellt: Charizma & Peanut Butter Wolf – Red light, green light

Happy birthday: Nas – Illmatic

Heute vor 15 Jahren (19.04.1994) erschien ein Album, das Rap für alle Zeiten prägen sollte: Illmatic von Nasir Jones aka Nas. Auch dank der Produktionen von DJ Premier, Large Professor, Q-Tip, Pete Rock und anderen lieferte der damals 21 jährige Nas eine hervorragende Vorstellung ab. Wer dieses Album nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst!
Mein absoluter Toptrack ist „Represent“, weitere Highlightes des Albums sind „Halftime“, „N.Y. State of Mind“, „The World Is Yours“ und „It Ain’t Hard to Tell“, also etwa die Hälfte des Albums 😉 . Hier die Playlist mit meinen Toptracks:

Nas NY State of Mind

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Wer wissen will, woher die Samples für diese Songs stammen, sollte sich das Sample-Special: Nas – Ilmmatic anschauen!

Neue Rubrik: Sample-Quiz

Heute starte ich die neue Rubrik „Sample-Quiz“, für die ich ca. einmal pro Monat einen Song rauskrame und euch frage, wer diesen gesamplet hat. Dem/den Gewinner/n erwarten Ruhm und Ehre innerhalb der Diggin-in-the-crates-Szene, so don’t waste your time ;-).
Den Anfang mache ich mit einem leichten Sample-Song, denn ein Track müsste jedem sofort einfallen. Es gibt aber einige Titel, für die dieser Song als Vorlage diente…

Sample-Quiz (#1) @ HipHopArena

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Wer hats gesamplet und wie heißt das Original?

Fetter Rabatt bei HHV.de

Am 1.Februar startet bei HHV.de der große Winterverkauf: 2.500 Kleidungs- und 20.000 Musikartikel sind um bis zu 80% reduziert.

Aus den über 6000 Rapplatten (unter 10 Euro) habe ich für euch die besten herausgekramt. Die Preise der unten gelisteten Platten bewegen sich zwischen 1-5 Euro, ganz wenige kosten 10 Euro (höchstens!).

2 Live Crew – Whos doin who (12“ Vinyl): 3 Euro
Afrika Bambaataa & Time Zone – Throw ya funky hands up (12“ Vinyl): 3 Euro
Afrika Bambaataa and Family – Reckless remix feat. UB 40 (12“ Vinyl): 3 Euro
Afu-Ra – Open feat. Teena Marie (12“ Vinyl): 3 Euro
Afu-Ra – Stick up feat. Big Daddy Kane (12“ Vinyl): 5 Euro
AG – Rude awakening feat. Ghetto Dwellas/Muddslide (12“ Vinyl): 0,95 Euro
AG – The dirty version (2LP Vinyl): 6,95 Euro
Baldhead Slick a.k.a. Guru – Cry/Pimp Shit (12“ Vinyl): 2,95 Euro
Baldhead Slick a.k.a. Guru – Where´s our money/In here (12“ Vinyl): 2,95 Euro
Beastie Boys – Triple trouble (12“ Vinyl): 3,18 Euro
Beastie Boys – Triple trouble Promo (12“ Vinyl): 3 Euro
Beatnuts – Hip hop forever feat. Big Punisher Promo (12“ Vinyl): 5 Euro
Beatnuts – Ya betta believe it/U crazy (12“ Vinyl): 0,95 Euro
Big Punisher – Leatherface (12“ Vinyl): 3 Euro
Big Punisher & Beenie Man – Makes me sweat (12“ Vinyl): 3 Euro
Big Shug – Do ya/On the record (12“ Vinyl): 2,95 Euro
Biz Markie – Vapors (12“ Vinyl): 1,95 Euro
Biz Markie – Pickin boogers (12“ Vinyl): 1,95 Euro
Black Eyed Peas – Pump it (12“ Vinyl): 2,95 Euro
Boogie Down Productions – Love´s gonna get´cha (12“ Vinyl): 9,95 Euro

Hier gibts weitere Angebote

Super Oldschool Flash

Bei Diggen auf Discogs und eBay bin ich irgendwie bei Afrika Bambaataa hängengeblieben. Daraufhin musste ich mir sämtlichen Klassiker („Planet Rock“, „Lookong for the perfect beat“ etc.) auf Youtube reinziehen. Da ich Euch diese nicht vorenthalten möchte, habe ich wie immer eine leckere Playlist zusammengestellt:


Playlist:
Afrika Bambaataa – Planet Rock
Afrika Bambaataa – Lookong for the perfect beat
Afrika Bambaataa – Renegade
Grandmaster Flash – White Lines
Grandmaster Flash – The message
Sugar Hill Gang – Rappers delight
That’s all folks!

Diggin' in the crates (#1)

Zu Besuch beim Soul Brother Pete Rock höchstpersönlich: über seine Anfänge als Produzent, seine Lieblingsplatten…

[youtube PnTsEiytLPs]

Hier ein weiteres Video, dass die Herkunft des meistbenutzten Drum-Breaks (bzw. Drum-Loops) und seine Verwendung schildert.
World’s most important 6-sec drum loop:

[youtube 5SaFTm2bcac]

Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich dieses Video reinziehen:
Beat Diggin‘ Documentary (30min)

Alles sehr spannend!